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Pressemitteilungen

19. November 2015

Baumwolle statt Plastik: Erfolgreicher Start der neuen KiK-Tragetaschen

Allein im ersten Monat vermeidet KiK 48,7 Tonnen Plastikmüll – eingesparte Plastiktüten entsprechen 175 Fußballfeldern


Bönen, 19.11.2015 – Seit dem 1. Oktober 2015 verzichtet der Textildiscounter KiK in allen Filialen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden auf Plastiktüten und setzt komplett auf Baumwollbeutel und PET-Taschen aus Recycling-Material. Nach Auswertung der Verkaufszahlen für den Oktober 2015 zieht KiK ein positives erstes Fazit. Von den neuen Taschen hat das westfälische Textilunternehmen im ersten Monat mehr als 1 Million Stück verkauft. Durch den Verzicht auf Plastiktüten konnte KiK allein im Oktober 48,7 Tonnen Plastik einsparen. Würde man alle eingesparten Plastiktüten aneinanderlegen, ergäbe das eine Fläche von 175 Fußballfeldern.

„Schon nach dem ersten Monat können wir sagen: Die Umstellung war ein voller Erfolg. Wir sind überwältigt von der positiven Kundenresonanz“, so Heinz Speet, Vorsitzender der Geschäftsführung von KiK. „Wir bekommen richtig gutes Feedback.“

KiK ist das erste Textilhandelsunternehmen, das den vollständigen Verzicht auf Plastiktüten umgesetzt hat. Bereits vor Einführung der Baumwollbeutel waren die Plastiktüten bei KiK kostenpflichtig. Folglich unterstützt Heinz Speet den jüngsten Entwurf des Handelsverbandes Deutschland (HDE), wonach die Einzelhändler individuell einen angemessenen Beitrag für die Plastiktüten festlegen sollen. „Unsere Erfahrung ist, dass die Bereitschaft der Kunden, für Tragetaschen zu bezahlen, sehr viel höher ist als gemeinhin angenommen. Im Lebensmitteleinzelhandel sind Plastiktüten schon seit vielen Jahren kostenpflichtig und die Kunden haben sich entsprechend darauf eingestellt.“

Allein in Deutschland werden jährlich über 6 Milliarden Plastiktüten verbraucht. Viele davon werden nur einmal benutzt und danach entsorgt. Die Abschaffung der Plastiktüten ist ein weiterer Meilenstein im konsequenten Umweltengagement von KiK. Ziel ist, Umweltbelastungen zu verringern und Ressourcen zu schonen. So verzichtet KiK grundsätzlich auf Umverpackungen und hat den Einsatz von Transportverpackungsmaterial seit 2009 um 33 Prozent reduziert. In der Unternehmenszentrale wurde 2010 die Stromversorgung auf Ökostrom umgestellt, seit 2011 beziehen auch die Filialen landesweit Strom aus regenerativen Energien, hauptsächlich aus Wasserkraft. Durch die Umstellung wurden seit 2009 44 Prozent der CO2-Emissionen reduziert. Weitere Informationen zum Nachhaltigkeitsmanagement von KiK erhalten Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht: www.kik-textilien.com/unternehmen/de/verantwortung/nachhaltigkeit/