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Pressemitteilungen

15. November 2017

UN-Klimakonferenz COP 23: KiK senkt CO2-Emissionen

Konsequentes Umweltmanagement schont Ressourcen und reduziert Kosten


Bönen, 15.11.2017 – Der westfälische Textildiscounter KiK hat in den letzten Jahren seine Anstrengungen, Energie und natürliche Ressourcen einzusparen, nochmals verstärkt. Das größte Einsparpotenzial liegt in der Beleuchtung der Filialen. Diese kann bis zu 80 Prozent der gesamten Energiekosten einer Filiale ausmachen. Seit 2015 werden alle neu eröffneten und renovierten Filialen, die Zentrale sowie die Logistik mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Mit der neuen Beleuchtung werden pro Quadratmeter Verkaufsfläche 24 Prozent CO2 eingespart. Dadurch wurde der Stromverbrauch pro Quadratmeter Verkaufsfläche um 21 Prozent im Vergleich zu 2009 gesenkt, dem Beginn der Messungen.

 

„Die Pariser Klimaziele werden nur erreicht, wenn alle Beteiligten wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz durchführen“, so Ansgar Lohmann, Bereichsleiter Nachhaltigkeit bei KiK anlässlich der UN-Klimakonferenz COP 23 in Bonn. „Wir haben als eines von 11 Handelsunternehmen die Klimaschutzerklärung des Deutschen Einzelhandels im Mai 2016 unterzeichnet. Wir untersuchen unsere Prozesse und Abläufe kontinuierlich auf Potenziale, Energie einzusparen, da dies einerseits Emissionen, andererseits aber auch Kosten reduziert“, sagt Lohmann.

 

Ganzheitlicher Ansatz des KiK Umweltmanagementsystem

Die Energiesparmaßnahmen sind Teil Umweltmanagementsystems von KiK, das seit 2009 ISO 14001-zertifiziert ist. Es zielt neben Maßnahmen zur CO2-Reduktion auch darauf, Produktverpackungen und Abfallmengen zu reduzieren sowie weniger Papier und Wasser zu verbrauchen. So konnte der Papierverbrauch seit 2009 um zwei Drittel gesenkt werden (2009: 24,48 Mio. Blatt, 2016: 8,69 Mio. Blatt), der Anteil von Recyclingpapier im gleichen Zeitraum auf 100 Prozent erhöht werden. Bereits seit Oktober 2015 verzichtet KiK komplett auf Tragetaschen aus Plastik und spart dadurch jährlich 40 Tonnen Plastikmüll ein. Bei den KiK-eigenen LKWs, die für die Belieferung der Filialen eingesetzt werden, wurde der Spritverbrauch pro 100 Kilometer von 27,42 auf 24,62 Liter reduziert.

 

Umweltschutz in der Lieferkette

Doch nicht nur in den Filialen und am Standort Bönen achtet KiK auf nachhaltiges Wirtschaften. Auch bei den Zulieferern wird die Einhaltung von Umweltstandards stärker kontrolliert. Die ersten Umweltaudits wurden bei Fabriken in Bangladesch durchgeführt. Auch dort wird nach und nach der Fertigungsprozess auf die relevanten ISO-Normen umgestellt. „Wir halten unsere Lieferanten an, auf energiesparende und ressourcenschonende Produktion zu setzen und konkrete Maßnahmen in diesem Bereich umzusetzen. Dafür sind wir Mitglied der Klimaschutzinitiative Carbon Performance Improvement Initiative CPI2, die den Fabrikanten Know-how vermittelt, die Produktionsprozesse ökologischer zu gestalten“, erklärt Lohmann das Engagement des Textilhändler.

 

Warentransport zunehmend intermodal

Die in Asien hergestellten Waren gelangen grundsätzlich per Seefracht nach Deutschland, da dieser Transportweg weniger CO2-Emissionen verursacht als der Lufttransport. Für die Transporte aus der Türkei nutzt KiK seit 2015 den Intermodaltransport. Dabei werden die Waren in Istanbul in Container verladen und per Fährschiff ins norditalienische Triest gebracht. Anschließend wird die Fracht per Zug bis nach Köln bzw. Duisburg transportiert. Nur die letzten rund 100 Kilometer ins KiK-Zentrallager nach Bönen werden mit dem Lkw zurückgelegt. 2016 wurden 51 Prozent der Türkei-Aufträge intermodal transportiert (338 Container). Dadurch sind 308 Tonnen CO2 entstanden. Dieselbe Menge ausschließlich per LKW transportiert, würde das Doppelte an Emissionen verursachen.