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Pressemitteilungen

10. Februar 2011

KiK reduziert den ökologischen Fußabdruck: Umweltmanagementsystem wurde durch TÜV NORD zertifiziert// Neues Projekt in den Startlöchern


Die Auditoren Claudia Ubrig und Khalid Doukkali von TÜV NORD mit KiK-Geschäftsführer Dr. Michael Arretz (Mitte)

Bönen, 10. Februar 2011. Der Textildiscounter KiK hat bereits im Jahr 2009 ein umfassendes Umweltmanagementsystem eingeführt, um einen umweltfreundlichen Ressourcenschutz aktiv voranzutreiben. Dieses System wurde nun durch TÜV NORD nach der international anerkannten Norm DIN ISO 14001:2009 zertifiziert.

„Das Thema Umwelt- und Ressourcenschutz sowie ein effizientes Energiemanagement bilden den zentralen Bestandteil des Umweltmanagementsystems bei KiK. Die Zertifizierung dessen durch den TÜV NORD zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. In den letzten Jahren haben wir bereits eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen – diese werden wir auch weiterhin kontinuierlich ausbauen.“, erläutert Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer für Nachhaltigkeitsmanagement und Unternehmenskommunikation.

TÜV NORD Cert Auditor Khalid Doukkali ergänzt: „Besonders hervorzuheben ist aus unserer Sicht die gelungene Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zentrale in Bönen, die über ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein verfügen. Dies zeigt sich insbesondere an der Vielfalt der geplanten und bereits in der Umsetzung befindlichen Projekte zur Optimierung der Umweltleistung entlang der gesamten Supply-Chain“.

Erklärtes Ziel des Textildiscounters ist es, sowohl in der Verwaltung und in den logistischen Bereichen als auch in den mehr als 3.000 KiK- Filialen Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen.

Vielfältige Maßnahmen

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom sowie der Tengelmann Energie GmbH startet aktuell ein gemeinsames Pilotprojekt in 50 KiK-Filialen. Dort werden zur „intelligenten Strommessung“ spezielle Messgeräte – so genannte „Smart Meter“ - installiert, womit die Verbrauchsdaten von Strom zukünftig im Viertelstundentakt erfasst werden können. „Mit Hilfe dieser Daten können wir den Energieeinsatz optimieren – denn nur wenn wir den Stromverbrauch der Filialen im Tagesverlauf kennen, können wir Einsparpotentiale ermitteln.“, so Herr Dr. Arretz weiter.

Des Weiteren hat KiK seit dem 1. Januar 2011 alle 2.500 Filialen in Deutschland sowie die Verwaltung und die Logistik am Standort Bönen auf Ökostrom aus Wasserkraft umgestellt. Der Bau umweltfreundlicher Filialen nach dem GreenBuilding-Standard gehört ebenso zu einem nachhaltigen Ressourcenmanagement, wie die Vermeidung von CO2-Emissionen beim Warentransport aus Asien: über 99% erfolgen per Seeschiff und werden mit Bahn und Binnenschiff weiter nach Bönen transportiert.

Effizientes Ressourcenmanagement findet sich auch im Bereich der umweltfreundlichen Produkte wieder: So verkauft der Textildiscounter seit 2008 ein Recyclingprodukt aus Stoffresten – von diesen Flickenteppichen wurden inzwischen mehr als eine Million verkauft. Seit 2009 sind auch Körbe aus dem nachwachsenden Rohstoff Seegras erhältlich. Dieses Angebot soll zügig  ausgebaut werden.