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Pressemitteilungen

18. September 2012

Stellungnahme

Bönen, 05.10.2012. Statement Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer Nachhaltigkeitsmanagement und Unternehmenskommunikation:   „Mein gesamtes Team in Bönen und auch unsere Partner in Pakistan arbeiten an der Aufklärung der Vorgänge. Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit verschiedenen Institutionen. Die Geschäftsführung von KiK hat als erste Maßnahme einen Krisenstab eingerichtet und zugestimmt, eine schnelle und unbürokratische Hilfe für die Opfer der Brandkatastrophe und deren Angehörige bereit zu stellen.


Aufgrund der immer noch unklaren Lage vor Ort besteht unsere Soforthilfe in der Absicht darin, die Fortzahlung der ausstehenden Löhne der Mitarbeiter der Fabrik fürs Erste zu sichern. Um eine zeitnahe und transparente Verteilung der Mittel vornehmen zu können, sind wir derzeit auf der Suche nach Partnern vor Ort. Im Oktober – so unsere Erwartung – wird die Regierung auch Klarheit darüber liefern können, wie es zu diesem schrecklichen Unglück kommen konnte und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind. KiK wird dann über die nächsten Schritte entscheiden und informieren“.  


Bönen, 18.09.2012. Wir sind zutiefst betroffen über dieses schreckliche Unglück und den tragischen Tod so vieler Menschen. Den Angehörigen der Opfer gehört unser Beileid. Wir können bestätigen, dass in der Fabrik in Karachi, u.a auch für KiK Jeanswaren produziert wurden.

Um in dieser Situation den Verletzten und Angehörigen der Opfer schnellstmöglich Hilfe zukommen zu lassen, arbeiten wir seit der vergangenen Woche am Aufbau eines Hilfsfonds. Dieser soll  - finanziell ausgestattet von KiK und den anderen Unternehmen, die bei ALI Enterprises haben fertigen lassen - schnell und unbürokratisch die vorhandenen Mittel verteilen. Absprachen, wie dies pragmatisch und unabhängig in der aktuell  instabilen Situation in Pakistan organisiert werden kann, sind bereits mit verschiedenen weltweit agierenden Hilfsorganisationen getroffen worden. Über die endgültige Organisation dieses Fonds und seiner Verteilungsstrukturen halten wir Sie auf dem Laufenden.Darüber hinaus arbeiten wir parallel an der Klärung der Ursachen, die zu dieser Katastrophe führen konnten. Grundsätzlich verpflichtet KiK  alle Lieferanten auf die Erfüllung und Einhaltung elementarer Arbeitsrechte und Sicherheitsstandards. Diese Verpflichtung wird in Audits von externen, unabhängigen Auditierungsunternehmen geprüft. Das Thema Brandschutz hat dabei herausragende Bedeutung und wird in gesonderten firesafety Trainings berücksichtigt.Über das pakistanische Unternehmen ALI Enterprise liegen uns drei Auditberichte des  Auditierungsunternehmen UL Responsible Sourcing INC. vor. Nachdem der erste Bericht aus dem Jahr 2007 noch Hinweise auf mangelnden Brandschutz enthielt, wurden Nachbesserungen umgesetzt. Der Bericht vom 30.12.2011 bestätigte die Einhaltung dessen. Wie es dennoch zu dieser folgenschweren Katastrophe kommen konnte, wird aktuell durch diverse Recherchen aufgeklärt. Die pakistanische Regierung wird hierzu einen Untersuchungsbericht vorlegen. Zudem erhalten wir seit der vergangenen Woche tägliche Sachstandsberichte durch die vor Ort ansässige Einkaufsagentur.   Weitere notwendige Gespräche mit dem verantwortlichen Zertifizierungsunternehmen werden noch in dieser Woche geführt.Sehr geehrte Damen und Herren, gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort sowie den anderen betroffenen Kunden von ALI Enterprises werden wir mit größtmöglicher Transparenz und Offenheit zur Klärung der Ursachen  beitragen. Gerne informieren wir Sie über die Ergebnisse unserer Recherchen und die im Rahmen der Soforthilfe unternommenen Maßnahmen.

 

 

Kontaktdaten:

 

Beatrice Volkenandt

Pressesprecherin KiK Textilien und Non-Food GmbH

Tel.: 023 83/95 41 16

E-Mail: presse@kik-textilien.de