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Pressemitteilungen

20. Juni 2017

KiK unterstützt syrische Flüchtlingskinder in der Türkei

Unternehmen ermöglicht Flüchtlingskindern Schulbesuch


Bönen, 20.06.2017 – Der Textildiscounter KiK stellt insgesamt 15.000 Euro für ein Schulprojekt des Internationalen Vereins für Flüchtlingsrechte („Uluslararasi Mülteci Haklari Dernegi“) zur Verfügung. Damit wird der Schulbesuch von fünf Kindern gefördert, die vom Flüchtlingshilfeverein aufgrund besonders prekärer Verhältnisse ausgewählt wurden. Mit insgesamt 20.000 Euro hat das Unternehmen im vergangenen zudem die Flüchtlingsarbeit der UNHCR in der Türkei als weltweit einziges Unternehmen unterstützt. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, seiner sozialen Verantwortung gerecht zu werden.

 

„Ein Großteil der Flüchtlinge ist jünger als 25 Jahre, also in einem Alter, in dem sie eine Ausbildung benötigen. Bildung ist der Schlüssel für Integration und

wirtschaftliches Wohlergehen. Mit unserem Engagement wollen wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Kinder eine Schulausbildung erhalten, um eine solide Grundlage für eine spätere Existenz zu schaffen“, erklärt Ansgar Lohmann, Bereichsleiter Nachhaltigkeit, das Engagement des Unternehmens.

 

Eines der unterstützten Kinder ist die 11jährige Aleen aus dem syrischen Aleppo. Mit ihren Eltern und den zwei Geschwistern floh sie 2013 aus Damaskus nach Istanbul. Der Vater hat als Anwalt, die Mutter als Englischlehrerin in Syrien gearbeitet. Die Eltern gehen in der Türkei einer unregelmäßigen Beschäftigung nach, doch ihr Verdienst reicht nicht aus, um den regelmäßigen Schulbesuch von Aleen und ihrer jüngeren Schwester zu bezahlen. Auch der 7jährige Mustafa floh mit seiner Familie aus Syrien, 2014 zunächst in den Irak und 2016 in die Türkei. Der Vater arbeitet in einer Plastikfabrik, doch das Gehalt reicht nicht aus, um die Versorgung seiner

fünfköpfigen Familie sicherzustellen. Mustafa konnte bislang keine Schule besuchen.

 

Die Türkei hat seit dem Bürgerkrieg in Syrien mehr als 3 Millionen syrische

Flüchtlinge aufgenommen. Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder, die zu einem überwiegenden Teil im Schulalter sind. Die finanzielle Situation vieler

Flüchtlingsfamilien ist angespannt, so dass viele Kinder ihre Familien durch Arbeit unterstützen müssen und nicht die Schule besuchen können.