subtemplate

KiK engagiert sich: Internationales Engagement

Einen großen Teil unserer Waren kaufen wir in Bangladesch ein, deshalb sind wir oft in diesem Land unterwegs. Dabei sehen wir nicht nur die geschäftlichen Beziehungen zu den Lieferanten vor Ort, sondern auch die Menschen, die dort unter oftmals sehr schweren Bedingungen leben und arbeiten. Unsere gesellschaftliche Verantwortung als international agierendes Handelsunternehmen nehmen wir wahr, indem wir zahlreiche Projekte zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Bangladesch initiieren oder unterstützen.

Produkte, die helfen: Flickenteppiche und Seegraskörbe bei KiK

Bangladesch gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Jährlich ziehen mehrere tausend Menschen aus den ländlichen Regionen des Landes in die Hauptstadt Dhaka, um dort Arbeit zu finden und eine Lebensgrundlage zu schaffen. Während sich dort zunehmend Elendsviertel bilden, veröden die strukturschwachen ländlichen Regionen des Landes, wie beispielsweise die Region Rangpur im Norden Bangladeschs. Um diesem Prozess entgegenzuwirken hat KiK im Jahr 2008 eine traditionelle Technik der Teppichherstellung wiederbelebt. Baumwollreste aus Textilfabriken werden nach Rangpur gebracht und dort zu Flickenteppichen verschiedener Varianten verarbeitet.

Das Projekt fördert insbesondere die Familien dieser Region, da wohnungsnah sichere Arbeitsplätze geschaffen wurden und auch für Frauen die Möglichkeit besteht, ihre Familie durch diese Arbeit zu unterstützen. Mit durchschlagendem Erfolg konnte die Produktion in den letzten Jahren in mittlerweile elf Produktionsstätten etabliert werden: Denn bis heute wurden bereits knapp vier Millionen Flickenteppiche verkauft.

Aufgrund des großen Erfolges des Teppichprojektes wurde 2009 ein weiteres Projekt nach dem gleichem sozialen Prinzip in Bogra eröffnet. Hier stellen die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in drei Produktionsstätten Korbwaren aus dem nachwachsenden Rohstoff Seegras her. Der Reinertrag aus dem Verkauf beider Produkte fließt vollständig in unsere vielfältigen sozialen und ökologischen Förderungsprojekte.

KiK dankt allen Kunden, die durch den Kauf dieser Produkte diese Projekte aktiv fördern und unterstützen.

Unsere Produkte, die helfen

Klicken Sie auf eines der Bilder, um sie in der vergrößerten Galerieansicht zu betrachten.

Mit Projekten helfen: Die AWAJ Foundation

Versorgung der Arbeiterinnen mit Hygieneprodukten

Die AWAJ Foundation ist eine führende Nichtregierungsorganisation in Dhaka, Bangladesch. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Schulungsmaßnahmen zu den Themen Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit und gesundheitliche Aufklärung. Mit Seminaren erreicht AWAJ täglich mehrere Hundert Textilarbeiterinnen und klärt diese über ihre Rechte auf. Eine quasi kostenlose Gesundheitsversorgung in acht Arztstationen in Dhaka ergänzt das Angebotsspektrum. KiK unterstützt die Arbeit der AWAJ Foundation seit vielen Jahren.

 

„In Dhaka arbeite ich als Trainerin für die AWAJ Foundation. Ich leite Seminare, die ein Angebot für Textilarbeiterinnen sind. Darin spreche Themen wie Gesundheit und Hygiene, Empfängnisverhütung, HIV und Aids an. Wir bieten ein Forum, in dem die Arbeiterinnen über ihre Rechte aufgeklärt werden und in dem sie ohne Hemmungen über ihre Probleme sprechen können. Diese Unterstützung ist eine unbeschreiblich wichtige Hilfe für die Frauen, die in der bangladeschischen Gesellschaft eine sehr schwache Position haben. Wir schulen auf diese Weise 3.520 Arbeiterinnen pro Jahr.“
Shirin Akther, Vollzeittrainerin, Dhaka

Napkins-Projekt

Um Infektionsrisiken vorzubeugen, werden seit 2009 Textilarbeiterinnen zum Thema Monatshygiene geschult und erhalten kostenlos die notwendigen Hygieneartikel. Mit diesem Projekt erreicht KiK rund 3.000 Frauen, die in verschiedenen Fabriken in Dhaka arbeiten. Die Arztstationen der AWAJ Foundation sowie alle Produktionsstätten für Teppiche und Seegraskörbe im Norden Bangladeschs sind mit eingebunden.

„Ich bin sehr froh, dass KiK das Napkins-Projekt initiiert hat und seit Jahren finanziert. Viele Frauen haben nicht die notwendigen Informationen, wie sie sich vor Infektionen wirkungsvoll schützen können, oder keinen Zugang zu den notwendigen Hygieneartikeln. Wir können jetzt beides liefern.“
Dr. Tangina Afrose Khan, Leiterin einer AWAJ Arztstation, Dhaka

RDRS – Rangpur Dinajpur Rural Service

RDRS sorgt in Bangladesch für sauberes Trinkwasser, denn verunreinigtes Wasser ist eine der Hauptursachen für die Ausbreitung von Krankheiten. Seit 2012 unterstützt KiK das Projekt. Um der Verunreinigung des Wassers vorzubeugen, wurden Latrinen in privaten Haushalten installiert, Müllcontainer aufgestellt und ans Entsorgungssystem angeschlossen, Plattformen um die Wasserpumpen herumgebaut sowie neue Brunnen errichtet. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch Information und Schulung der Bevölkerung.
„Für die Zukunft wollen wir gemeinsam mit KiK den Menschen in der Region Dimla einen guten, gesunden und nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser näherbringen. Hier oben im Norden von Bangladesch sind die Verhältnisse sehr einfach: Latrinen, Brunnen oder funktionierende Abwassersysteme gibt es kaum. Nach nur einem Jahr Arbeit im Projekt haben wir bereits 130.000 Menschen mit Schulungen, Infrastrukturmaßnahmen sowie öffentlicher Aufklärungsarbeit erreicht. Und es freut mich besonders, dass dank der Hilfe heute fast jede Schule in der Umgebung einen neuen Brunnen hat.“
Rashedul Arefeen, Programme Coordinator

UCEP – Underprivileged Childrens Educational Programs

UCEP möchte einem grundlegenden Problem in Bangladesch entgegenwirken: den geringen Bildungsmöglichkeiten ärmerer Gesellschaftsschichten. In vielen Familien fehlt das Geld für Schulmaterialien, und die Kinder tragen zum Einkommen bei, statt zur Schule zu gehen. So entsteht ein Teufelskreis aus Armut und mangelnder Bildung. Denn nur wer lesen und schreiben kann, hat später die Chance, eine besser bezahlte Arbeit zu bekommen. KiK unterstützt die nicht staatliche und nicht profitorientierte Organisation UCEP, die darauf abzielt, die sozioökonomischen Bedingungen von benachteiligten Gemeinden durch eine Schulausbildung anzuheben, da sich viele der dort lebenden Familien keine Bildung für ihre Kinder leisten können.

 

Lernen statt Arbeiten und gut betreut in Kindertagesstätten

Klicken Sie auf eines der Bilder, um sie in der vergrößerten Galerieansicht zu betrachten.

KiK engagiert sich in Bangladesh

In Bangladesh wird ein Großteil der Ware für die KiK Textilien und Non-Food GmbH produziert. Als international agierendes Unternehmen sieht der Textildiscounter KiK auch die Verantwortung für die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in Bangaldesh. Die KiK Textilien und Non-Food GmbH engagiert darum im Bereich Gesellschaft, Bildung und Gesundheit in Bangladesh. Besonders Frauen und Familien werden mit Bildungs- und Betreuungsangeboten sowie mit medizinischer Grundversorgung und Aufklärung durch KiK unterstützt. Zusätzlich werden KiK-Produkte hergestellt und vertrieben, deren Erlös zur Unterstützung der Menschen in Bangladesh eingesetzt wird. Erfahren Sie mehr über das internationale Engagement der KiK Textilien und Non-Food GmbH.